Aktuelles

 

Vielen Dank für die große Teilnahme an der "Impfen für Afrika" Aktion!

 

Ich freue mich, dass wir gemeinsam einen Beitrag zu diesem wichtigen Projekt leisten können.

Hilfe für Tiere von Geflüchteten aus der Ukraine

 

Für das, was zur Zeit in der Ukraine, einem Land Europas, geschieht, fehlen mir die Worte.
Zu unbeschreiblich ist das Leid dort.

 

Jedoch möchte ich mit meiner Praxis zumindest hier vor Ort Hilfe und Unterstützung für die Tiere von Geflüchteten anbieten, Egal ob es sich hierbei um eine Beratung oder Behandlung der Tiere handelt.

 

Auch sind bei der Einfuhr von Heimtieren in die EU mindestens folgende Dinge zu beachten: Kennzeichnung der Tiere sowie gültiger Heimtierausweis, Tollwutimpfung und ein Test zum Nachweis von Tollwut-Antikörpern.

Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, ist ggf. eine Einfuhrgenehmigung oder auch eine Quarantäne vonnöten.

Sie finden unter diesem Text ein Merkblatt auf Ukrainisch und Russisch, welches die Bedingungen der Einfuhr von Heimtieren genauer beschreibt. Sprechen Sie mich gerne für weitere Infos an oder geben meine Kontaktdaten sowie dieses Merkblatt an Betroffene weiter.

Vielen Dank.

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Merkblatt auf Ukrainisch
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Merkblatt auf Russisch
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Impfpflicht gegen das Equine Herpes Virus 1 (EHV 1) ab dem 01.01.2023 

 

Ab dem 01.01.2023 müssen alle Turnierpferde gem. LPO gegen das Equine Herpes Virus 1 geimpft sein. Die Impfung gegen Influenza gem. LPO gilt weiterhin als unverändert.

Das Jahr 2022 dient als Übergangsjahr für die Immunisierung gegen EHV-1.

 

Für alle Turnierreiterinnen und Turnierreiter heißt das: Sie sollten sich bereits jetzt mit der Grundimmunisierung ihrer Pferde und mit den korrekten Impfintervallen beschäftigen, um ab 2023 weiter an Turnieren teilnehmen zu können.

 

Genaue Informationen hierzu erhalten Sie selbstverständlich bei mir und unter Pferde richtig impfen: Impfung als Gesundheitsvorsorge | FN (pferd-aktuell.de).

 

Zusätzlich hilft es, die "Top 5 - Tipps für mehr Hygiene auf dem Turnier" zu beachten;

  1. Vermeiden von Pferd-zu-Pferd-Kontakten
    Zahlreiche Infektionserreger werden über Nüsternkontakt oder beim Schnauben übertragen
  2. Vermeiden von Pferd-zu-Mensch-Kontakten
    Versuchen Sie, den Kontakt Ihres Pferdes zu fremden Personen zu minimieren
  3. Benutzen Sie ausschließlich Ihre eigene Ausrüstung
    Auch über fremde Ausrüstung, wie z.B. Futter- und Wassereimer, Halfter und Decken, können Krankheitserreger indirekt auf Ihr Pferd übertragen werden
  4. Täglicher Check der Körpertemperatur
    Jeder Reiter sollte die Normaltemperatur seines Pferdes kennen und diese täglich kontrollieren, um eine Infektion frühzeitig zu erkennen
  5. Pferde nicht aus gemeinsamen Tränken trinken lassen
    Beim Trinken gelangen Viren und Bakterien in das Wasser und werden so an andere Pferde weitergegeben. Dasselbe Prinzip gilt auch für Futtereimer

Hinweise zum Auftreten neuer RHD-Varianten

 

In Frankreich und Belgien wurden seit 2019 in kommerziellen Kaninchenhaltungen veränderte hypervirulente RHDV2-Stämme nachgewiesen. Vor allem bei Jungtieren können diese trotz korrekter Impfung in seltenen Fällen zu dramatischen Verlusten führen. Nach bisherigen Erkenntnissen traten diese neuen hypervirulenten Stämme in Deutschland und in den Niederlanden noch nicht auf. Das Friedrich-Loeffler-Institut gibt einen Überblick der Lage sowie Hinweise zur Diagnostik und zu Impfungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: FLI-Information: Hämorrhagische Kaninchenkrankheit - Hinweise zur hypervirulenten RHDV2-Impfung (openagrar.de)

Antibiotikaresistenzen - Rohes Risiko

 

Viele Besitzer möchten ihren Hund artgerecht ernähren; dass das besonders im Falle von rohem und tiefgekühltem Futter nicht unproblematisch ist, zeigt eine Studie aus Portugal: Alle untersuchten tiefgekühlten Proben enthielten antibiotikaresistente Bakterien (Enterokokken). Eine weitere Studie belegte die Übertragung resistenter Keime zwischen Haustier und Besitzer. 
Weitere Informationen und die Links zu den Studien finden Sie bei Spiegel Online: Forschende warnen vor multiresistenten Bakterien in Hundefutter - DER SPIEGEL

Schokoladenvergiftung beim Hund

Schokolade enthält die beiden Methylxanthine Theobromin und Koffein: Nach Aufnahme einer größeren Menge Schokolade kann es schon nach 2 bis 4 Stunden zu Vergiftungssymptomen und nach 12 bis 24 Stunden zum Tod kommen. Die Symptome sind vor allem dosisabhängig - und die wiederum hängt neben der aufgenommenen Menge wesentlich von der Art der Schokolade ab. Hier gilt die einfache Faustregel: Je mehr Kakao, desto mehr Theobromin, desto giftiger. Die Giftstoffe aus der Schokolade werden innerhalb weniger Stunden fast vollständig im Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Die Verstoffwechselung geschieht in der Leber, die Ausscheidung erfolgt über die Nieren. Die Halbwertszeit beträgt bei Hunden für Theobromin rund 17,5 Stunden und für Koffein ca. 4,5 Stunden.

 

Achten Sie also bitte auf Ihre Vierbeiner und falls doch einmal Schokolade gefressen wird: Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren behandelnden Tierarzt!

Corona

  • Die Landtierarztpraxis hat zu den gewohnten Zeiten geöffnet und ist weiterhin erreichbar
  •  Ab sofort muss beim Besuch meiner Praxis eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden!
  • Können Tiere sich ebenfalls anstecken? Das Friedrich-Loeffler-Institut hat eine Broschüre zur Infektion von Haus- und Nutztieren mit SARS-CoV-2 veröffentlicht. Sie finden sie unter: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00027466/FAQ-SARS-CoV-2_2020-03-05K.pdf
  • Zwischenzeitlich gibt es Studien, die zeigen, dass Katzen und Frettchen empfänglich sind für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Trotzdem bleibt die bisherige Einschätzung weiter bestehen: "Haustiere spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/ Covid-19."
    Dennoch ist es sinnvoll, nach dem Covid-Status in dem jeweiligen Haushalt zu fragen, um entsprechende Sicherheits- und Vosichtsmaßnahmen ergreifen zu können.
    Ab sofort is die Untersuchung auf SARS-CoV-2 in den Atemwegsprofilen für die Blutuntersuchung der Katze bei meinem Diagnostiklabor "Laboklin" inkludiert. Sprechen Sie mich bei Interesse oder für weiterführende Informationen gern an.

West-Nil-Virus in Deutschland

Mindestens vier Menschen haben sich im August 2020 in Deutschland mit dem West-Nil-Virus infiziert. Damit scheint sich eine Befürchtung zu bewahrheiten: Das Virus wird sich hierzulande wohl etablieren.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: 

Rückenprobleme bei Reitpferden durch zu hohes Reitergewicht

"Es ist ein Trugschluss, dass je schwerer ein Pferd, desto höher dürfe automatisch das Reitergewicht ausfallen. Wieviel und unter welchen Voraussetzungen der Pferderücken tragen kann, ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Dazu gehört zum Beispiel der Körperbau des Pferdes: Hier sollte vor allem auf Exterieurmängel, auf die Breite der Lendenpartie und auf den Umfang des Röhrbeins im Verhältnis zum Körpergewicht des Pferdes geachtet werden. Aber auch das Alter des Pferdes, der Trainings- und Bemuskelungszustand, die Art der geforderten Leistung und nicht zuletzt die Fähigkeit des Reiters, ausbalanciert und geschmeidig einzusitzen, beeinflussen die Tragfähigkeit. Grund genug, warum das Thema "Reitergewicht" in den letzten Jahren auch immer mal wieder die Wissenschaft beschäftigt. So hat zum Beispiel die "Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V." (TVT) im September vorigen Jahres ein Merkblatt, basierend auf internationalen Studien, herausgegeben, in dem es um die Beurteilung der Gewichtsbelastung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten geht. Zu lesen ist darin, dass "zusätzliches Gewicht auf dem Rücken eines Pferdes zu Veränderungen sowohl in der Anatomie als auch im Bewegungsablauf führt". Diese Veränderungen seien abhängig von der Höhe der Gewichtsbelastung. Je schwerer also ein Reiter, desto schlechter fürs Pferd - vor allem, wenn er auf einem für ihn nicht passenden Pferd sitzt. Die Tragkraft eines Pferdes ist sehr individuell und es ist nicht möglich, diese über eine einfache Formel sicher zu berechnen. Als ein praktisch anwendbarer Anhaltspunkt kann der prozentuale Anteil des Reitergewichts im Verhältnis zum Pferdegewicht herangezogen werden: Eine Gewichtsbelastung von 15 Prozent der Körpermasse, so Stand der Wissenschaft, könne als akzeptabel angesehen werden. Gewichtsbelastungen von 25 oder gar 30 Prozent der Körpermasse eines Pferdes seinen dagegen als tierschutzwidrig anzusehen. Der 120-Kilo-Reiter hat auf einem grazilen Araber demnach nichts zu suchen. Das Gleiche gilt aber auch für einen übergewichtigen Reiter auf einem Kaltblut, denn auch diese Pferde wurden stets mehr fürs Ziehen und weniger fürs Tragen gezüchtet. Ihr Verhältnis von Röhrbeinumfang zu Körpergewicht ist hinsichtlich der Ermittlung der Tragfähigkeit eher ungünstig." 

(Dr. Britta Schöffmann: "Rückengesundheit fürs Reitpferd - Auf das Zusammenspiel kommt´s an", Pferd & Mensch/ PM Forum, Ausgabe 6/20)

Vergiftet statt geheilt

Vierteltablette Ibuprofen bestimmt nicht schaden, oder?
Leider doch. Mit welchen Substanzen man bei Haustieren aufpassen muss, erfahren Sie hier:

Quelle: DocCheck, https://tv.doccheck.com/de/movie/78512/wenn-humanmediziner-tiere-behandeln-3-fehler, 23.02.2020

Neue Regelungen in der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) zu Notdienstregelungen

Am 20. Dezember 2019 wurde vom Bundesrat die Vierte Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung verabschiedet. Diese Änderung wurde am 13.02.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist damit einen Tag später, am 14.02.2020, in Kraft getreten.

 

Mit dieser Änderung erfährt die GOT der aktuellen Fassung sowohl eine Definition von "Notdienstzeiten" als auch die verpflichtende Vorgabe von Abrechnungsmodalitäten von Behandlungen, die während dieser vorgenommen werden.

 

Als Notdienstzeiten im Gesetzessinne gelten dann alle Zeiträume täglich von 18 Uhr über Nacht bis 8 Uhr des Folgetages, freitags ab 18 Uhr über das Wochenende bis Montag 8 Uhr und die 24 Stunden jedes Kalenderfeiertages im jeweiligen Bundesland.

In diesen Zeiten sind alle Leistungen, die im tierärztlichen Notdienst erbracht werden mit einem zweifachen (Mindest-)Satz bis zu einem vierfachen Satz einer einfachen Gebühr abzurechnen. Dies gilt für jede Einzelposition im Rahmen dieser Behandlung.

Zusätzlich ist in diesen definierten Zeiträumen eine Notdienstgebühr von 50,00 € pro Behandlungsfall zu erheben. Als ein Behandlungsfall wird hier die Vorsprache eines Tierhalters angesehen. Lässt dieser mehrere Tiere (nur im Notdienst) behandeln, ist die Gebühr nur ein Mal zu erheben.

 

Die gesamte Meldung mit ausführlichen Informationen finden Sie unter https://www.tknds.de/neue-regelungen-in-der-got-zu-notdienstleistungen/

 

(Quelle: Tierärztekammer Niedersachsen; https://www.tknds.de/neue-regelungen-in-der-got-zu-notdienstleistungen)

Hoffest der Leinebergland-Praxis voller Erfolg

Am 30.06.2019 fand auf meinem Resthof ein Fest zum einjährigen Bestehen meiner Praxis statt. Zum Empfang gab es
bei den heißen Temperaturen ein kühles Glas Sekt für die Besucher. Bei dem späteren Grillbuffet konnte zwischen Lammspezialitäten von Landwirtschaft Behrendt oder regionalem Schweinefleisch gewählt werden, zusätzlich wurden selbstgemachte Salate und Kuchen gereicht.
Auf dem Resthof konnte man sich unter anderem umfassend über den Tierschutz aus der Region informieren, Schafe und Rinder streicheln und Traktoren der ortsansässigen Landwirte bestaunen.

 

Alles im allem ein voller Erfolg für Aussteller und Besucher!

 

Ich möchte mich auf diesem Wege bei meiner Familie, meinen Freunden sowie Kollegen für die Unterstützung und bei den Besuchern für das zahlreiche Erscheinen bedanken. Ihr habt den Tag unvergesslich gemacht!

Tierschutz braucht Landtierärzte

Bei der veterinärmedizinischen Versorgung auf dem Land beklagen die tierärztlichen Verbände gegenüber der Politik einen erheblichen Mangel. Die Zahl der niedergelassenen Tierarztpraxen (Nutztier- und Gemischtpraktiker) sinkt seit Jahren stetig.

 

Aus diesem Grund hat der bpt (Bundesverband Praktizierender Tierärzte) auf der Grünen Woche 2019 in Berlin die Problematik in den Mittelpunkt gerückt. Auch das Fernsehen und verschiedene Zeitungen berichteten über dieses Thema.
Am 08. Februar fand zusätzlich ein Fachgespräch im Landtag Nordrhein-Westfalens statt.

 

Die so entstehenden Versorgungslücken beim Notdienst, in der Nacht oder auch am Wochenende hat unter Umständen gravierende Auswirkungen auf Tier- und Seuchenschutz.

Der Wettbewerb zwischen Praxis und Klinik verstärkt sich, insbesondere bei der Behandlung von Großtieren.

Dadurch müssen längere Wege und Anfahrten zur medizinischen Versorgung der Tiere in Kauf genommen werden.

 

(Vgl.: bpt-info, Ausgabe März 2019)

Alt und krank? Das muss nicht sein!

Wenn ältere Tiere mit ihren gesundheitlichen Problemen in der tierärztlichen Praxis vorgestellt werden, fallen häufig Aussagen wie "der ist halt schon alt". Dabei lässt sich ein großer Teil der altersbedingten Erkrankungen bei entsprechender Vorsorge beziehungsweise mit passenden Therapien meist gut behandeln.
Dies erfordert einen aufmerksamen Tierhalter und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt.
Da ein älteres Tier meist längere Zeit für die Genesung benötigt, sollte man bei Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Leistungsabfall, Bewegungseinschränkungen oder auch vermehrtem Trinken frühzeitig handeln.
Ob ein Tier als alt einzustufen ist, hängt dabei von der Tierart, Rasse und Vorgeschichte des Tieres ab.
Häufige altersbedingte Erkrankungen bei Hund, Katze und Pferd sind unter anderem: Leistungsabfall, Gewichtsabnahme, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselstörungen.