Aktuelles

Corona

  • Die Landtierarztpraxis hat zu den gewohnten Zeiten geöffnet und ist weiterhin erreichbar
  •  Ab sofort muss beim Besuch meiner Praxis eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden!
  • Können Tiere sich ebenfalls anstecken? Das Friedrich-Loeffler-Institut hat eine Broschüre zur Infektion von Haus- und Nutztieren mit SARS-CoV-2 veröffentlicht. Sie finden sie unter: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00027466/FAQ-SARS-CoV-2_2020-03-05K.pdf
  • Zwischenzeitlich gibt es Studien, die zeigen, dass Katzen und Frettchen empfänglich sind für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Trotzdem bleibt die bisherige Einschätzung weiter bestehen: "Haustiere spielen nach dem jetzigen Kenntnisstand epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2/ Covid-19."
    Dennoch ist es sinnvoll, nach dem Covid-Status in dem jeweiligen Haushalt zu fragen, um entsprechende Sicherheits- und Vosichtsmaßnahmen ergreifen zu können.
    Ab sofort is die Untersuchung auf SARS-CoV-2 in den Atemwegsprofilen für die Blutuntersuchung der Katze bei meinem Diagnostiklabor "Laboklin" inkludiert. Sprechen Sie mich bei Interesse oder für weiterführende Informationen gern an.

Bei Boehringer gibt es auch in diesem Jahr eine Gutscheinaktion zur Diagnostik des Equinen Cushing Syndroms.
Weitere Informationen gibt es unter: Cushing hat viele Gesichter.

 

Bei Interesse, dem Verdacht auf Cushing bei Ihrem Pferd/ Pony oder Fragen, sprechen Sie mich gern an.

West-Nil-Virus in Deutschland

Mindestens vier Menschen haben sich im August 2020 in Deutschland mit dem West-Nil-Virus infiziert. Damit scheint sich eine Befürchtung zu bewahrheiten: Das Virus wird sich hierzulande wohl etablieren.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: 

Rückenprobleme bei Reitpferden durch zu hohes Reitergewicht

"Es ist ein Trugschluss, dass je schwerer ein Pferd, desto höher dürfe automatisch das Reitergewicht ausfallen. Wieviel und unter welchen Voraussetzungen der Pferderücken tragen kann, ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Dazu gehört zum Beispiel der Körperbau des Pferdes: Hier sollte vor allem auf Exterieurmängel, auf die Breite der Lendenpartie und auf den Umfang des Röhrbeins im Verhältnis zum Körpergewicht des Pferdes geachtet werden. Aber auch das Alter des Pferdes, der Trainings- und Bemuskelungszustand, die Art der geforderten Leistung und nicht zuletzt die Fähigkeit des Reiters, ausbalanciert und geschmeidig einzusitzen, beeinflussen die Tragfähigkeit. Grund genug, warum das Thema "Reitergewicht" in den letzten Jahren auch immer mal wieder die Wissenschaft beschäftigt. So hat zum Beispiel die "Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V." (TVT) im September vorigen Jahres ein Merkblatt, basierend auf internationalen Studien, herausgegeben, in dem es um die Beurteilung der Gewichtsbelastung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten geht. Zu lesen ist darin, dass "zusätzliches Gewicht auf dem Rücken eines Pferdes zu Veränderungen sowohl in der Anatomie als auch im Bewegungsablauf führt". Diese Veränderungen seien abhängig von der Höhe der Gewichtsbelastung. Je schwerer also ein Reiter, desto schlechter fürs Pferd - vor allem, wenn er auf einem für ihn nicht passenden Pferd sitzt. Die Tragkraft eines Pferdes ist sehr individuell und es ist nicht möglich, diese über eine einfache Formel sicher zu berechnen. Als ein praktisch anwendbarer Anhaltspunkt kann der prozentuale Anteil des Reitergewichts im Verhältnis zum Pferdegewicht herangezogen werden: Eine Gewichtsbelastung von 15 Prozent der Körpermasse, so Stand der Wissenschaft, könne als akzeptabel angesehen werden. Gewichtsbelastungen von 25 oder gar 30 Prozent der Körpermasse eines Pferdes seinen dagegen als tierschutzwidrig anzusehen. Der 120-Kilo-Reiter hat auf einem grazilen Araber demnach nichts zu suchen. Das Gleiche gilt aber auch für einen übergewichtigen Reiter auf einem Kaltblut, denn auch diese Pferde wurden stets mehr fürs Ziehen und weniger fürs Tragen gezüchtet. Ihr Verhältnis von Röhrbeinumfang zu Körpergewicht ist hinsichtlich der Ermittlung der Tragfähigkeit eher ungünstig." 

(Dr. Britta Schöffmann: "Rückengesundheit fürs Reitpferd - Auf das Zusammenspiel kommt´s an", Pferd & Mensch/ PM Forum, Ausgabe 6/20)

Vergiftet statt geheilt

Wenn Bello humpelt, kann eine Vierteltablette Ibuprofen bestimmt nicht schaden, oder?
Leider doch. Mit welchen Substanzen man bei Haustieren aufpassen muss, erfahren Sie hier:

Quelle: DocCheck, https://tv.doccheck.com/de/movie/78512/wenn-humanmediziner-tiere-behandeln-3-fehler, 23.02.2020

Neue Regelungen in der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) zu Notdienstregelungen

 Am 20. Dezember 2019 wurde vom Bundesrat die Vierte Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung verabschiedet. Diese Änderung wurde am 13.02.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist damit einen Tag später, am 14.02.2020, in Kraft getreten.

 

Mit dieser Änderung erfährt die GOT der aktuellen Fassung sowohl eine Definition von "Notdienstzeiten" als auch die verpflichtende Vorgabe von Abrechnungsmodalitäten von Behandlungen, die während dieser vorgenommen werden.

 

Als Notdienstzeiten im Gesetzessinne gelten dann alle Zeiträume täglich von 18 Uhr über Nacht bis 8 Uhr des Folgetages, freitags ab 18 Uhr über das Wochenende bis Montag 8 Uhr und die 24 Stunden jedes Kalenderfeiertages im jeweiligen Bundesland.

In diesen Zeiten sind alle Leistungen, die im tierärztlichen Notdienst erbracht werden mit einem zweifachen (Mindest-)Satz bis zu einem vierfachen Satz einer einfachen Gebühr abzurechnen. Dies gilt für jede Einzelposition im Rahmen dieser Behandlung.

Zusätzlich ist in diesen definierten Zeiträumen eine Notdienstgebühr von 50,00 € pro Behandlungsfall zu erheben. Als ein Behandlungsfall wird hier die Vorsprache eines Tierhalters angesehen. Lässt dieser mehrere Tiere (nur im Notdienst) behandeln, ist die Gebühr nur ein Mal zu erheben.

 

Die gesamte Meldung mit ausführlichen Informationen finden Sie unter https://www.tknds.de/neue-regelungen-in-der-got-zu-notdienstleistungen/

 

(Quelle: Tierärztekammer Niedersachsen; https://www.tknds.de/neue-regelungen-in-der-got-zu-notdienstleistungen)

Hoffest der Leinebergland-Praxis voller Erfolg

Am 30.06. fand auf meinem Resthof ein Fest zum einjährigen Bestehen meiner Praxis statt. Zum Empfang gab es
bei den heißen Temperaturen ein kühles Glas Sekt für die Besucher. Bei dem späteren Grillbuffet konnte zwischen Lammspezialitäten von Landwirtschaft Behrendt oder regionalem Schweinefleisch gewählt werden, zusätzlich wurden selbstgemachte Salate und Kuchen gereicht.
Auf dem Resthof konnte man sich unter anderem umfassend über den Tierschutz aus der Region informieren, Schafe und Rinder streicheln und Traktoren der ortsansässigen Landwirte bestaunen.

 

Alles im allem ein voller Erfolg für Aussteller und Besucher!

 

Ich möchte mich auf diesem Wege bei meiner Familie, meinen Freunden sowie Kollegen für die Unterstützung und bei den Besuchern für das zahlreiche Erscheinen bedanken. Ihr habt den Tag unvergesslich gemacht!

Tierschutz braucht Landtierärzte

Bei der veterinärmedizinischen Versorgung auf dem Land beklagen die tierärztlichen Verbände gegenüber der Politik einen erheblichen Mangel. Die Zahl der niedergelassenen Tierarztpraxen (Nutztier- und Gemischtpraktiker) sinkt seit Jahren stetig.

 

Aus diesem Grund hat der bpt (Bundesverband Praktizierender Tierärzte) auf der Grünen Woche 2019 in Berlin die Problematik in den Mittelpunkt gerückt. Auch das Fernsehen und verschiedene Zeitungen berichteten über dieses Thema.
Am 08. Februar fand zusätzlich ein Fachgespräch im Landtag Nordrhein-Westfalens statt.

 

Die so entstehenden Versorgungslücken beim Notdienst, in der Nacht oder auch am Wochenende hat unter Umständen gravierende Auswirkungen auf Tier- und Seuchenschutz.

Der Wettbewerb zwischen Praxis und Klinik verstärkt sich, insbesondere bei der Behandlung von Großtieren.

Dadurch müssen längere Wege und Anfahrten zur medizinischen Versorgung der Tiere in Kauf genommen werden.

 

(Vgl.: bpt-info, Ausgabe März 2019)

Alt und krank? Das muss nicht sein!

Wenn ältere Tiere mit ihren gesundheitlichen Problemen in der tierärztlichen Praxis vorgestellt werden, fallen häufig Aussagen wie "der ist halt schon alt". Dabei lässt sich ein großer Teil der altersbedingten Erkrankungen bei entsprechender Vorsorge beziehungsweise mit passenden Therapien meist gut behandeln.
Dies erfordert einen aufmerksamen Tierhalter und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt.
Da ein älteres Tier meist längere Zeit für die Genesung benötigt, sollte man bei Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Leistungsabfall, Bewegungseinschränkungen oder auch vermehrtem Trinken frühzeitig handeln.
Ob ein Tier als alt einzustufen ist, hängt dabei von der Tierart, Rasse und Vorgeschichte des Tieres ab.
Häufige altersbedingte Erkrankungen bei Hund, Katze und Pferd sind unter anderem: Leistungsabfall, Gewichtsabnahme, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselstörungen.