Aktuelles

Urlaub vom 04.01.2020 bis 11.01.2020!
Vertretung im Kleintierbereich:

  • 04. & 05.01.2020: Praxis R. Theobald, Soltmannstraße 23, 31162 Bad Salzdetfurth, Tel.: 05063 2220
  • 06. - 11.01.2020: Praxis S. Faass, Marienstraße 5, 31061 Alfeld (Leine), Tel.: 05181 26209

Vertretung im Großtierbereich: 

  • 04. - 11.01.2020: Praxis M. Gründler, Rabbethgestraße 14, 37574 Einbeck, 05561 93550

Neue Regelungen in der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) zu Notdienstregelungen

 

Am 20. Dezember 2019 wurde vom Bundesrat die Vierte Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung verabschiedet. Es ist damit zu rechnen, dass diese Änderungen ab  01.01.2020 gelten dürften.

 

Mit dieser Änderung erfährt die GOT der aktuellen Fassung sowohl eine Definition von "Notdienstzeiten" als auch die verpflichtende Vorgabe von Abrechnungsmodalitäten von Behandlungen, die während dieser vorgenommen werden.

 

Als Notdienstzeiten im Gesetzessinne gelten dann alle Zeiträume täglich von 18 Uhr über Nacht bis 8 Uhr des Folgetages, freitags ab 18 Uhr über das Wochenende bis Montag 8 Uhr und die 24 Stunden jedes Kalenderfeiertages im jeweiligen Bundesland.

In diesen Zeiten sind alle Leistungen, die im tierärztlichen Notdienst erbracht werden mit einem zweifachen (Mindest-)Satz bis zu einem vierfachen Satz einer einfachen Gebühr abzurechnen. Dies gilt für jede Einzelposition im Rahmen dieser Behandlung.

Zusätzlich ist in diesen definierten Zeiträumen eine Notdienstgebühr von 50,00 € pro Behandlungsfall zu erheben. Als ein Behandlungsfall wird hier die Vorsprache eines Tierhalters angesehen. Lässt dieser mehrere Tiere (nur im Notdienst) behandeln, ist die Gebühr nur ein Mal zu erheben.

 

Die gesamte Meldung mit ausführlichen Informationen finden Sie unter https://www.tknds.de/neue-regelungen-in-der-got-zu-notdienstleistungen/

 

(Quelle: Tierärztekammer Niedersachsen; https://www.tknds.de/neue-regelungen-in-der-got-zu-notdienstleistungen)

Hoffest der Leinebergland-Praxis voller Erfolg

Am 30.06. fand auf meinem Resthof ein Fest zum einjährigen Bestehen meiner Praxis statt. Zum Empfang gab es
bei den heißen Temperaturen ein kühles Glas Sekt für die Besucher. Bei dem späteren Grillbuffet konnte zwischen Lammspezialitäten von Landwirtschaft Behrendt oder regionalem Schweinefleisch gewählt werden, zusätzlich wurden selbstgemachte Salate und Kuchen gereicht.
Auf dem Resthof konnte man sich unter anderem umfassend über den Tierschutz aus der Region informieren, Schafe und Rinder streicheln und Traktoren der ortsansässigen Landwirte bestaunen.

 

Alles im allem ein voller Erfolg für Aussteller und Besucher!

 

Ich möchte mich auf diesem Wege bei meiner Familie, meinen Freunden sowie Kollegen für die Unterstützung und bei den Besuchern für das zahlreiche Erscheinen bedanken. Ihr habt den Tag unvergesslich gemacht!

Tierschutz braucht Landtierärzte

Bei der veterinärmedizinischen Versorgung auf dem Land beklagen die tierärztlichen Verbände gegenüber der Politik einen erheblichen Mangel. Die Zahl der niedergelassenen Tierarztpraxen (Nutztier- und Gemischtpraktiker) sinkt seit Jahren stetig.

 

Aus diesem Grund hat der bpt (Bundesverband Praktizierender Tierärzte) auf der Grünen Woche 2019 in Berlin die Problematik in den Mittelpunkt gerückt. Auch das Fernsehen und verschiedene Zeitungen berichteten über dieses Thema.
Am 08. Februar fand zusätzlich ein Fachgespräch im Landtag Nordrhein-Westfalens statt.

 

Die so entstehenden Versorgungslücken beim Notdienst, in der Nacht oder auch am Wochenende hat unter Umständen gravierende Auswirkungen auf Tier- und Seuchenschutz.

Der Wettbewerb zwischen Praxis und Klinik verstärkt sich, insbesondere bei der Behandlung von Großtieren.

Dadurch müssen längere Wege und Anfahrten zur medizinischen Versorgung der Tiere in Kauf genommen werden.

 

(Vgl.: bpt-info, Ausgabe März 2019)

Alt und krank? Das muss nicht sein!

Wenn ältere Tiere mit ihren gesundheitlichen Problemen in der tierärztlichen Praxis vorgestellt werden, fallen häufig Aussagen wie "der ist halt schon alt". Dabei lässt sich ein großer Teil der altersbedingten Erkrankungen bei entsprechender Vorsorge beziehungsweise mit passenden Therapien meist gut behandeln.
Dies erfordert einen aufmerksamen Tierhalter und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt.
Da ein älteres Tier meist längere Zeit für die Genesung benötigt, sollte man bei Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Leistungsabfall, Bewegungseinschränkungen oder auch vermehrtem Trinken frühzeitig handeln.
Ob ein Tier als alt einzustufen ist, hängt dabei von der Tierart, Rasse und Vorgeschichte des Tieres ab.
Häufige altersbedingte Erkrankungen bei Hund, Katze und Pferd sind unter anderem: Leistungsabfall, Gewichtsabnahme, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselstörungen.